
Armeegeneral Nikolai Makarow wurde am 3. Juni 2008 zum Generalstabschef ernannt. Makarow war unter anderem als Offizier bei der Westgruppe der Sowjetarmee in der DDR stationiert. Er gilt als Vertrauter von Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow.
Der russische Präsident
Dmitri Medwedew kritisierte das Tempo der militärischen Modernisierung und der Entwicklung neuer Waffensysteme. Am 26. Oktober sagte er, die derzeitige Qualität der russischen Waffen schädige das nationale Prestige. “Erhebliche Geldmittel sind in den letzten Jahren investiert worden, um den militärisch-industriellen Komplex zu entwickeln. Bisher sind die Ergebnisse nur mittelmäßig”, so
Medwedew im russischen Fernsehen. “Leider wurden nur Löcher gestopft und die eigentlichen Ziele für die technologische Modernisierung nicht erreicht”, fügte der russische Präsident hinzu. “Die Qualität der militärischen Produkte für die russische Armee und die Exporte verursachen bei den Abnehmern berechtigt Sorge”, wird Industrieminister
Viktor Christenko auf einer Tagung zu diesem Thema von Interfax zitiert. Der russische Generalstabschef
Nikolai Makarow hat auch eine verblüffende Bemerkung gemacht, so die Zeitung “
Wremja Nowostej“. Gegenwärtig würden die russischen Streitkräfte bei der Entwicklung von modernen Kriegsführungsmitteln 10 bis 15 Jahre hinter den USA und der NATO zurückliegen. Und die Operation in Georgien, im August 2008, habe beträchtliche Mängel der russischen Armee aufgezeigt.
zum Bericht