12
2009
F-22 Raptor – Now For Sale
Das Senate Appropriations Committee hat am Donnerstag zugestimmt, eine Exportversion des Luftüberlegenheitsjägers F-22 Raptor zu entwickeln. Ein Gesetz aus dem Jahre 1998, das den Export des F-22 verbietet, wurde aufgehoben. Dies ist auch ein Rettungsring für Lockheed Martin. Die U.S. Air Force reduzierte bereits die Stückzahlen von 700 auf 130 Einheiten. “Japan, Israel und Australien haben bereits Interesse am F-22 Raptor gezeigt”, meldet Reuters. Japan wird insbesondere als Hauptmarkt für den F-22 angesehen. “Die Japaner haben ihr Interesse am Raptor ausgedrückt, und die japanische Beschaffung von vierzig bis sechzig Flugzeugen würde Japans Fähigkeit ausbauen, ein aggressives Nordkorea und andere zukünftige Sicherheitsherausforderungen im nordöstlichen Asien abzuschrecken”, sagt Barry Watts vom Center for Strategic and Budgetary Assessments in einem neuen Bericht. Der Verkauf des F-22 ins Ausland wird jedoch nicht einfach – das Flugzeug wird modifiziert werden müssen, will man Komponenten der Technologie schützen. Die Kosten werden sicher auch einen Faktor darstellen. Einige Schätzungen sehen ein “Exportpreisschild” von 250 Millionen US-Dollar pro Flugzeug.
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10
2009
Rafale – Weiter alles offen?
Die amerikanische Botschaft in Brasilien hat mehrere Anfragen bezüglich des Status des durch Boeing vorgelegten FX-2-Angebots erhalten. Die Anfragen deuteten darauf hin, dass noch keine Endscheidung bezüglich der Auftragsvergabe getroffen worden ist. Die Botschaft geht davon aus, dass der amerikanische Vorschlag weiter konkurrenzfähig ist.
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9
2009
Frankreich – Präsidiale Lobbyarbeit

Die Rafale von Dassault - Nur sechs Maschinen werden in Frankreich montiert, die übrigen in Brasilien
Brasilien gab bekannt, dass es sich für den französischen Rafale Jäger entschieden hat. Auch im Rennen, aber nicht zu Zug kamen die schwedische Gripen und die amerikanische Super Hornet. Der Auftragswert für die 36 Maschinen könnte bis zu sieben Milliarden US-Dollar betragen. “Die französische Regierung startete massive Anstrengungen die heimische Verteidigungsindustrie zu unterstützen”, schreibt Robert Wall in Aviaton Week’s Ares blog. “Der französische Präsident Nicolas Sarkozy besuchte Brasilien und nahm persönlich für den französischen Jet Lobby-Aufgaben wahr”, so Wall weiter. Diese Form der politischen Lobbyarbeit auf höchster Ebene stellt für amerikanische Hersteller wohl ein ernstes Problem dar.
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3
2009
Boeing – Laser Ground Attack
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2
2009
Newsletter Verteidigung (Ausgabe 34)

Der Newsletter Verteidigung veröffentlicht regelmäßig in deutscher Sprache aktuelle Aufsätze, Berichte und Analysen sowie Kurzbeiträge im Nachrichtenteil
Unter anderem mit folgenden Beiträgen:
Interoperabilität im Verbund – FüWES und FüInfoSysH in landbasierten Operationen
Erweiterte Luftverteidigung – Welche Probleme bereitet die bodengebundene Raketenabwehr heute?
Nachgefasst – Europäisches Transportflugzeug A400M weiterhin in der Kritik
2
2009
Seebär – MQ-9 Reaper

Die U.S. Navy testete bereits eine Mariner genannte Version der MQ-9 Reaper für Überwachungseinsätze. Die Drohne sollte eine kontinuierliche Seeraumüberwachung sicherstellen. Im Auswahlverfahren unterlag der Entwurf aber der Northrop Grumman RQ-4N.
Die Vereinigten Staaten werden UAV´s vom Typ Reaper und P-3 Orion Seefernaufklärer auf den Seychellen stationieren, meldet Strategy Page. Bereits seit Ende letzten Jahres haben somalische Piraten wiederholt auch vor den Seychellen operiert, einer Gruppe von 115 Inseln zirka 1.500 Kilometer von der ostafrikanischen Küste entfernt. Die U.S. Air Force entsendet jetzt 75 Soldaten auf die Seychellen, um für zwei oder drei Reaper die Wartung zu gewährleisten. Die Piloten, in den Vereinigten Staaten stationiert (vermutlich die 42nd Attack Squadron, Creech Air Force Base, Nevada), kontrollieren den Reaper wie üblich über eine Satellitenverbindung. Es wird das erste Mal sein, das der Reaper im Rahmen der Seeaufklärung eingesetzt wird. Der Hersteller will den Reaper (der dreimal schwerer ist als der Predator) offensichtlich als Seeaufklärungsflugzeug “pushen”. Der Einsatz wird so zu einem realistischen Testumfeld. Auch der gewälte Zeitpunkt ist stimmig, der Monsun geht gerade zu Ende.
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1
2009
U.S. Navy – Low Cost Ship (LCS)

USS Independence (LCS-2) - Der Prototyp für die Littoral Combat Ships der Independence-Klasse. Es ist das sechste Schiff der United States Navy, das diesen Namen trägt.
Um die “Schiff-Zahlen” zu erhöhen ohne mehr Geld auszugeben setzt die U.S. Navy auf eine alte Idee, die der “Modularität”. Während die U.S. Navy “Modular” denkt, haben andere Marinen andere Wege gewählt. Seit dem 2. Weltkrieg sind amerikanische Kriegsschiffe fähig, Waffen und andere technische Einrichtungen schnell aufzunehmen oder abzugeben. Alte “Four-Stack Destroyer” aus dem Weltkrieg konnten Waffen und Antriebs-Systeme in gerade einmal vier Wochen getauscht bekommen, so der ehemalige Marineanalytiker Bob Work, zurzeit Navy Undersecretary. Ein halbes Jahrhundert später kauft die U.S. Navy mehr als 50 Einheiten der 3.000-Tonnen-Littoral Combat Ships – in zwei grundlegenden Ausführungen – plus ein Bündel von “Combat Modules”, die für verschiedene Missionen optimiert sind. In seinem 2004er Bericht bemerkte Work: “Die LCS werden einen Grad der Modularität erreichen müssen, der ohne Vergleich ist”. Diese beispiellose “Swap-Ability” (Tausch-Fähigkeit) wurde eigentlich gewählt, um die Gesamtkosten des LCS Programms zu drücken.
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27
2009
Russland – „Russian Federation Ship“ Mistral
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Nachtrag vom 11.02.2010
Litauen will Mistral-Verkauf auf Ebene der EU-Verteidigungsminister erörtern
25
2009
U.S.A.F. – Fighter “Light” (COIN)

Beechcraft bietet jetzt eine bewaffnete Version der AT-6B an. Sie ist für Counterinsurgency (COIN) Einsätze geeignet.
Der Plan der US-Air Force, 100 neue “leichte” Jäger zu kaufen, könnte die gebeutelte amerikanische Luftfahrtindustrie aufrütteln. Der Plan, bekannt gegeben im letzten Monat, hat zum Ziel ein einfaches, billiges und bewaffnetes Flugzeug zu beschaffen. Zum Einsatzspektrum gehören die bewaffnete Aufklärung und die Unterstützung im “Irregular Warfare.” Zu den Gesellschaften die wetteifern gehören Boeing, mittelgroße ausländische Gesellschaften wie Embraer, und mindestens ein Start-Up, das nicht einmal einen fliegenden Prototypen hat.
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24
2009
Boeing – Mobile Ground-Based Interceptor

An der Entwicklung des Ground-Based Interceptor (GBI) sind auch Raytheon, Lockheed Martin und die Orbital Sciences Corporation beteiligt
Die Stationierung des amerikanischen Raketenverteidigungssystems in Europa ist eine zähe Angelegenheit. Die Russen wiedersetzen sich den Plänen entschlossen, und die innenpolitische Opposition sowohl in Polen als auch in Tschechien – wo die Abfangraketen und ein X-Band Radar stationiert werden sollen – verlangsamt die Verhandlungen. Und mit George W. Bush verlor die europäisch-basierte Raketenverteidigung den treusten Verfechter. Jetzt hat Boeing, Entwickler des Ground-Based Interceptors (GBI), die bereits in Alaska und Kalifornien stationiert werden, eine marktfähigere Version des Systems nachgeschickt. Anstatt im Silo aufzustellen hat Boeing vor, die Flugkörper in einem Container zu verladen. Amy Butler von Aviation Week & Space Technology hat die Details: Einschließlich des Verschiffens von den Vereinigten Staaten aus, könnte der mobile GBI in 24 Stunden Einsatzbereit sein, sagt Norm Tew, Boeing GMD Programm-Manager. Diese Konfiguration könnte Sorgen Russlands über polnische Silos zerstreuen.
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