
Jean Kahwaji - Generalstabschef der libanesischen Streitkräfte. Er ist seit 2008 auf diesem Posten und der Nachfolger von General Sleimane.
Bereits vor zwei Wochen berichtete die kuwaitische Tageszeitung Al-Rai, dass Syrien ballistische Raketen vom Typ SCUD an die islamistische Hisbollah im Libanon weiter gegeben hätte. Israel sprach sofort eine ernste Warnung aus, man würde sowohl syrische als auch libanesische Ziele in Reaktion auf einen SCUD-Angriff ausschalten. Der libanesische Armee Kommandeur General
Jean Kahwaji reagierte am Samstag.
“Es gibt keine SCUD-Raketen im Libanon”, so
Kahwaji. Er bestreitete alle Vorwürfe der vergangenen Woche Syrien, die Raketen und die Hisbollah betreffend. Vor einigen Tagen noch warnte die Vorsitzende des US-Senat Intelligence Committee (Senator
Dianne Feinstein, Demokrat), dass es
“eine hohe Wahrscheinlichkeit gebe das Hisbollah SCUD´s erhalten hätte”. Für Israel stellen die Reichweiten der SCUD-Raketen eine enorme Bedrohung dar. “The Atlantic Wire” hat die
möglichen Konsequenzen für die Region zusammengefasst.
Nachtrag vom 28.04.2010
“…Hezbollah has far more rockets and missiles than most governments in the world. And this is obviously destabilizing for the whole region, and so we’re watching it very carefully.” (US-Verteidigungsminister Robert M. Gates, 27. April 2010)