
Strategische Faktoren schaffen weitere Anreize für U-Boot-Entwicklungen. So ist die beste Anti-U-Boot-Plattform ebenfalls ein U-Boot.
Toshi Yoshihara und
James R. Holmes sehen in der Region Asien-Pazifik ein Marine-Wettrüsten mit gewaltiger Dynamik und prognostizieren politische Auswirkungen für den gesamten Raum. In einem bemerkenswerten Beitrag im
“The Diplomat” wird aufgezeigt wie maritime Rivalitäten in der Region zu Investitionen in die U-Boot-Kriegsführung führen. Neues Rumpf-Design, Optimierung von Propellerblättern und Antriebssysteme, bessere Stealth-Fähigkeiten und das maximieren der Seeausdauer sind die aktuellen Trends in der Aufrüstung. In den nächsten zehn Jahren würde sich der U-Bootbau zum Wachstumsmarkt in Asien entwickeln und das regionale militärische Gleichgewicht mitbestimmen. Die asiatischen Marine-Planer hätten das U-Boot als ideale Plattform für einen Handelskrieg erkannt, der Schwachstelle im integrierten ökonomischen System der Region. Hinzu kommt, Kriegsführung mit Flugzeugträgern ist nur für den exklusiven Club der Großmächte erschwinglich. U-Boote würden schwächeren Nationen so eine finanziell tragbare Lösung für die Ausübung von Seemacht bieten.
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Nachtrag vom 20.01.2010
Russland will von U-Boot-Boom in Ostasien profitieren