
Die britschen Einsatzstaffeln mit dem Tornado GR.4 sind auf den RAF-Stützpunkten Lossiemouth und Marham stationiert
Der Deutsche Bundestag gab am 9. März 2007 seine Zustimmung zur Entsendung von Aufklärungsflugzeugen (Recce-Tornado) nach Afghanistan. Das Kontingent von sechs Tornado-Maschinen wurde in Mazar-e Sharif stationiert. Seit Oktober 2009 kommt bei den Aufklärungsflügen auch ein RecceLite-Pod zum Einsatz. Die Aufklärungsbilder können jetzt noch während des Fluges an die Bodenstation übertragen werden. Aufklärung ist aber nicht alles. So konnte von Dezember 2009 bis Januar 2010 ein Waffensystemoffizier der Luftwaffe auch praktische Erfahrungen im Close-Air-Support (CAS) sammeln. Die Besonderheit: Er flog dabei mit einem Tornado GR.4 der Royal Air Force. Der Tornado gehörte zur 31 Squadron, operierte vom Luftwaffenstützpunkt in Kandahar und lieferte Luftunterstützung für die Truppen in der Provinz Helmand. Die Sunday Times schreibt: “The Luftwaffe navigator’s role was requested by German Defence Minister Karl-Theodor zu Guttenberg to enhance the country’s involvement in the Afghan war.”
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