Pakistan – Koordinierte Operationen

Am 22. Januar 2009 wurde Richard Holbrooke von der US-Regierung zum Sonderbeauftragten für Pakistan und Afghanistan ernannt

Am 22. Januar 2009 wurde Richard Holbrooke von der US-Regierung zum Sonderbeauftragten für Pakistan und Afghanistan ernannt


Im vergangenen Jahr sprach sich die US-Regierung gegen eine Entsendung von Bodentruppen nach Pakistan aus. Vielmehr sollten Predator und Reaper Drohnen zum Einsatz kommen. “Es gibt eine rote Linie”, sagte der AfPak Sondergesandte Richard Holbrooke im März 2009 in Brüssel. “Und die rote Linie ist eindeutig von der pakistanischen Regierung definiert, keine fremden Truppen auf unserem Boden”, so Holbrooke weiter. In einem Interview am 29. März 2009 wurde US-Verteidigungsminister Robert Gates gefragt, ob amerikanische Truppen die Osama bin Laden suchen nach Pakistan gehen würden. Seine Antwort: “Ich erwarte nicht, dass US-Truppen nach Pakistan gehen.” “Vielmehr gebe es eine neue Art der Partnerschaft mit Pakistan, einschließlich wirtschaftlicher Hilfe”, Gates damals. Jetzt wurden in Pakistan drei US-Soldaten getötet und zwei weitere verwundet. Die Washington Post berichtet von einer verbesserten US-pakistanischen Zusammenarbeit, und über Aktivitäten die über Ausbildung hinaus gehen. (The U.S.-Pakistani cooperation extends to other activities as well). Ein hochrangiger Beamter des Pentagon hat zudem bestätigt, dass die beiden Länder in Bajaur (Stammesgebiet an der Grenze zu Afghanistan) die militärischen Operationen “viel mehr koordinieren”.
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