
Jede Teileinheit der Quick Reaction Force war inzwischen in Gefechten. Die Soldaten müssen mit sehr unterschiedlichen Risikolagen klarkommen.
Angriffe, Hinterhalte und Anschläge gibt es in
Kunduz fast täglich, manchmal mehrfach am Tag. Bestimmte Gebiete der Provinz sind für Regierung und Sicherheitskräfte No-Go-Areas. Die Bundeswehr-Einheiten nahmen das Rote Kreuz von Sanitätsfahrzeugen ab, da diese bevorzugt angegriffen wurden. Stammesvertreter äußerten, sie hätten den Einfluss auf die Militanten verloren. Die Bundeswehr und afghanische Sicherheitskräfte sind in der Region offenbar an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit. Wenn die Schutzkompanie des Provincial Reconstruction Team (PRT)
Feyzabad zur Verstärkung nach Kunduz muss, zeigt dies wie es um die
Reserven bestellt ist. Die Scharmützel und Gefechte, die sie sich mit den Taliban liefern, haben die wenigen Kampfverbände der Bundeswehr in Kundus an die physische und psychische Belastungsgrenze gebracht, berichtet
Marco Seliger auf FAZ.NET.
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