Südost-Europa – Militärausgaben sinken

Die NATO-Staaten in Südost-Europa haben eine Verpflichtung zur Modernisierung der Streitkräfte. Diese zu erfüllen, wird eine ernsthafte Anstrengung erfordern.

Die NATO-Staaten in Südost-Europa haben eine Verpflichtung zur Modernisierung der Streitkräfte. Diese zu erfüllen, wird eine ernsthafte Anstrengung erfordern.

Schrumpfende Verteidigungsbudgets erhöhen den Druck auf die Armeen in Südost-Europa. Durch eine strikte Kontrolle der Ausgaben stehen bereits einige Aufträge und Projekte auf der Kippe, so die Minister am 21. Oktober in Sofia. Auf dem jährlichen Treffen der Verteidigungsminister aus Südost-Europa versammelten sich Verteidigungsminister und stellvertretende Minister aus Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Georgien, Griechenland, Italien, Mazedonien, Moldau, Montenegro, Rumänien, Serbien, Slowenien, der Türkei und der Ukraine. Bulgarien hat bereits im Oktober angekündigt auf den Kauf von zwei Gowind Korvetten in Frankreich zu verzichten. “Unser Budget ist bereits auf 1,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts”, so der rumänische Staatssekretär Viorel Oancea. Auch Griechenland und die Türkei, beide mit relativ großen Verteidigungsbudgets ausgestattet, zwingt die Krise zur Vorsicht bei den Militärausgaben.
zum Artikel

Leave a Reply