“New START Treaty” – Zahlenspiel

New START Treaty - Am 26. März 2010 erklärten Obama und der russische Präsident Dmitri Medwedew, dass die Anzahl der Atomwaffen weiter begrenzt werden soll


Der White House Pressemitteilung zur “New START Treaty” kann man die Eckpunkte des Abkommens entnehmen. Die wichtigsten Bestimmungen des neuen Abkommens sind: (1) Ein Limit von 1.550 dislozierten strategischen Gefechtsköpfen: Es zählen dabei die Sprengköpfe auf den (deployed) ICBM´s und SLBM´s. Jeder schwere Bomber, der als Nuklearwaffenträger ausgestattet ist, zählt als ein Sprengkopf. (2) Eine Obergrenze von 700 einsatzfähigen (deployed) ICBM´s und SLBM´s sowie schweren Bombern die als Nuklearwaffenträger ausgestattet sind. (3) Ein Grenze von 100 nicht einsatzfähigen (non-deployed) ICBM Trägerraketen (Silo), SLBM (Uboot-gestützt) sowie schweren Bombern die als Nuklearwaffenträger ausgestattet sind. In der Mitteilung heißt es weiter: “Der neue Grenzwert von 1.550 dislozierten strategischen Gefechtsköpfen liegt 74% unter dem 6.000er Gefechtskopf-Limit des START-Vertrages von 1991″ und “30% unter dem Limit der Moscow Treaty (SORT) aus 2002, mit 2.200 Gefechtsköpfen”. Wendet man die Zählweise der “New START Treaty” am gegenwärtigen Arsenal der Vereinigten Staaten an, hat die USA plötzlich nur 1.650 strategische Sprengköpfe, und nicht die tatsächliche Anzahl von 2.100 Sprengköpfen. Die Lösung, es zählt der Bomber und nicht die Anzahl der A-Waffen. Eine B-52 kann zum Beispiel 6 bis 20 A-Waffen aufnehmen. Ellen Tauscher, Under Secretary for Arms Control and International Security, wurde mit der einer Frage zur Zählweise konfrontiert. Die Antwort: “Well, I think what we want to do right now is talk about why this is an important treaty….”
Presse-Briefing Ellen Tauscher

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