
Aegis Schiffe können mittels Datenvernetzung nicht nur die Waffensysteme des eigenen Schiffes, sondern auch die anderer Einheiten des Verbandes einsetzen. Diese Fähigkeit wurde unter der Bezeichnung Co-Operative Engagement Capability (CEC), speziell zur Abwehr ballistischer Flugkörper in die U.S.-Navy eingeführt.
Die U.S.-Streitkräfte halten Schiffe der U.S.-Navy im Persischen Golf auf Station, bereit Raketen zu verfolgen und gegebenenfalls abzufangen, so General David Petraeus, Chef des U.S. Central Command. Zwei Kreuzer mit dem Aegis Ballistic Missile Defense System (BMD) ausgestattet befinden sich zur Zeit im Golf. Diese Erklärung – zusammen mit der Stationierung von anderen U.S.-Luftabwehrverbänden in der Region – ist ein starkes Signal an den Iran, der seit Jahren in ein ambitioniertes Raketenbauprogramm investiert. Derartige Stationierungen sind aber nicht neu. Im vergangenen Jahr verlegte die U.S.-Navy zwei Aegis Zerstörer im Vorgriff auf einen geplanten nordkoreanischen Raketentest in die Region. Zusätzlich zu den Marineeinheiten im Golf wurden acht Patriot-Batterien in der Region stationiert, so Petraeus weiter. James Phillips, Analyst der Heritage Foundation, fordert genau diese Maßnahmen in seiner aktuellen Lageanalyse: “An Israeli Preventive Attack on Iran’s Nuclear Sites: Implications for the U.S.” Die Obama-Administration sollte jetzt mit den Planungen zur Bekämpfung und Minimierung der destabilisierenden Folgen einer erwarteten iranischen Gegenreaktion auf einen israelischen Präventivschlag beginnen. Dies alles vor dem Hintergrund, dass die Vereinigten Staaten mit ziemlicher Sicherheit in einen israelisch-iranischen Konflikt hineingezogen würden. Der Katalog an Forderungen ist Umfangreich, einschließlich der Vorbereitungen für einen möglichen Krieg mit dem Iran. Planung ist eben weiterhin die gedankliche Vorwegnahme, von möglichen, in der Zukunft liegenden Ereignissen.
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