IRAN – Anreicherung in Qom

Die internationale Krise rund um das iranische Nuklearprogramm hatte zur Folge, dass es zur Verabschiedung von zahlreichen IAEO-Reports, sowie neun IAEO-Resolutionen und fünf UN-Sicherheitsrats-Resolutionen kam

Die internationale Krise rund um das iranische Nuklearprogramm hatte bereits zur Folge, dass es zur Verabschiedung von zahlreichen IAEO-Reports, sowie neun IAEO-Resolutionen und fünf UN-Sicherheitsrats-Resolutionen kam


Am 25. September 2009 wurde bekannt, dass sich eine weitere Anlage des iranischen Atomprogramms in der Nähe von Qom befindet. Wie die “Sunday Times” berichtet, hatten westliche Geheimdienste bereits seit vielen Monaten Informationen über die Geheimanlage auf dem Militärgelände bei Qom gesammelt. Präsident Obama sei bereits kurz nach Amtsantritt über die Erkenntnisse informiert worden. Die Dienste hätten bei der Aufklärung der Anlage auf Satellitenaufnahmen, die Aussagen iranischer Dissidenten und Agentenberiche zurückgegriffen. Die Führung in Teheran habe jedoch festgestellt, dass Washington von seinem Geheimprojekt Kenntnis hat. Die Frage habe nun darin bestanden, ob Iran die IAEA doch über die Anlage informiere oder Washington einen “Joker” spielen kann, schrieb die „Sunday Times”. Präsident Obama bekräftigte am Wochenende im Rundfunk die Warnung vor gravierenden Konsequenzen, sollte die iranische Führung im Atomstreit mit der Staatengemeinschaft nicht einlenken. In der Anlage sollen 3.000 Zentrifugen zur Urananreicherung installiert werden.
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