China/Nord-Korea – Chemiewaffen freigesetzt?

Nervenkampfstoffe sind bereits in kleinsten Mengen tödlich. Die Angriffsfläche ist dabei der gesamte Körper.

Nervenkampfstoffe sind bereits in kleinsten Mengen tödlich. Die Angriffsfläche ist dabei der gesamte Körper.


China hat an der Grenze zu Nordkorea tödliches Nervengas aufgepürt und vermutet eine versehentliche Freisetzung in Nord-Korea. Das chinesische Militär verstärkte bereits im November letzten Jahres, nachdem in der Provinz Liaoning Sarin aufgespürt wurde, die Überwachungstätigkeiten an der Grenze, meldete die japanische Zeitung “Asahi Shimbun” unter Berufung auf anonyme Quellen aus dem chinesischen Militär. Sarin, das in Deutschland entwickelt wurde, kam 1995 bei dem tödlichen Nervengas Anschlag auf die Tokioter U-Bahn zum Einsatz. Die chinesischen ABC-Abwehrkräfte hätten angeblich eine Konzentration von 0.015-0.03 Mikrogramm des Gases pro Kubikmeter gemessen. Die Durchführung dieser regelmäßigen Messungen erfolgte bei Wind aus Richtung Nord-Korea, so der Bericht weiter. China vermutet, dass es im Rahmen von Versuchen mit dem Kampfstoff zu Unfällen gekommen ist, die eine versehentliche Freisetzung zur Folge hatten.
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