
Der Einsatz ist keine Blauhelm-Mission, sondern ein sogenannter friedenserzwingender Einsatz unter Verantwortung der beteiligten Staaten
Der Bundeswehreinsatz als Teil der Internationalen Schutztruppe für Afghanistan (Isaf) taugt nicht als Wahlkampfthema, finden die Strategen der Union. Auch die anderen Parteien meiden die Auseinandersetzung um die Isaf-Mission. SPD und Grüne haben im Kabinett Schröder den Afghanistan-Einsatz begonnen. Nur “DIE LINKE” fordert auf ihren Wahlplakaten “Raus aus Afghanistan”. Die Genehmigung durch den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (Resolution 1386 vom 20. Dezember 2001) ausgeblendet, ist im Wahlprogramm der LINKEN zu lesen: “Insbesondere der Krieg in Afghanistan wird gegenüber jeder Kritik zäh verteidigt, weil die NATO im Falle eines Scheiterns ihre Interventionsfähigkeit in Frage gestellt sieht. Ihr eigentliches Kriegsziel ist, sich als globale Interventionsmacht zu zeigen.” Hauke Friederichs, Angehöriger der Zeit Online Redaktion, begleitete einmal den Bundesverteidigungsminister im Wahlkampf.
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