US-NAVY – “Arctic Roadmap”

Der politische Status der Arktis ist bis heute ungeklärt. Fünf Anrainerstaaten des Nordpolarmeers mit Gebieten nördlich des Polarkreises, Norwegen, Dänemark, Russland, die USA sowie Kanada dürfen, gemäß dem Seerechtsübereinkommen (SRÜ) der UN von 1982, territoriale Ansprüche auf Teile des Nordpolarmeeres erheben.

Der politische Status der Arktis ist bis heute ungeklärt. Fünf Anrainerstaaten des Nordpolarmeers mit Gebieten nördlich des Polarkreises, Norwegen, Dänemark, Russland, die USA sowie Kanada, dürfen gemäß dem Seerechts- übereinkommen (SRÜ) der UN von 1982 territoriale Ansprüche auf Teile des Nordpolarmeeres erheben.


Die schwindende arktische Eiskappe hat einem internationalen Wettlauf um die Kontrolle über die nördlichen Gewässern ausgelöst: Russland, Kanada, Dänemark und sogar China verstärken ihre militärische Präsenz im Norden. Während Fahnen hochgezogen werden sind die Gedanken bei den geschätzten 90 Milliarden Barrel Erdgas unter der Eiskappe. Nun rüstet sich die US-Marine für das “Tauwetter”, ein strategischer Plan sieht vor den US-Anteil im Norden zu maximieren. Die “Navy’s Arctic Roadmap”, geschrieben von der vor kurzem gegründeten “Navy Task Force Climate Change” (TFCC), beginnt mit einer Bestätigung, dass weltweit die höhreren Temperaturen auf dem Vormarsch sind – vor allem im Norden. “Die Arktis erwärmt sich doppelt so schnell wie der Rest der Welt. Während erhebliche Unsicherheiten in den Prognosen für den arktische Eis Umfang bestehen, ist es aktueller wissenschaftlicher Konsens, dass die Arktis irgendwann in den 2030er Jahren einen nahezu eisfreien Sommer haben wird”, stellt das Dokument fest. Weiter beinhaltet die “Arctic Roadmap” einen Drei-Stufen-Plan, um die US-Interessen in der Arktis zu sichern. Unter der abschmelzenden Eiskappe gibt es viel zu entdecken: Enorme Energiereserven, neue Transportwege und potenzielle Streitigkeiten über Gebietsansprüche.
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