Großbrtitanniens Verteidigungsetat steht in den nächsten 10 Jahren vor einem Defizit von bis zu 36 Milliarden Pfund (58,6 Milliarden Euro), so der “Major Projects Report 2009″ des National Audit Office (NAO). Das NAO fordert von der Regierung jetzt “mutige Schritte” in dem kommenden “Strategic Defense Review”, um die Lücke zwischen Ausgaben und Budgets zu schließen. Würde der Verteidigungshaushalt bei einer Inflationquote von 2,7 Prozent konstant gehalten, würde die Lücke sechs Milliarden Pfund über die nächsten 10 Jahren betragen. Gibt es angesichts der allgemeinen wirtschaftlichen Lage keine Erhöhung im gleichen Zeitraum von 10 Jahren, könnte die Lücke zu 36 Milliarden Pfund aufwachsen. Das britische Verteidigungsministerium hatte bereits das Defizit zwischen dem Budget und den geplanten Ausgaben um 15 Milliarden Pfund verringert, die neuen Zahlen aber zeigen das mehr erforderlich ist. Denn, eine deutliche Erhöhung der Mittel ist sehr unwahrscheinlich.
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