ISAF – “State of the Insurgency”

Die rechtliche Situation der ISAF-Soldaten ist als relativ unsicher zu bezeichnen. Ein Gebrauch der Schusswaffe deutscher Soldaten etwa wird von der deutschen Staatsanwaltschaft auf ihre Rechtmäßigkeit hin untersucht.

Die rechtliche Situation der ISAF-Soldaten ist als relativ unsicher zu bezeichnen. Ein Gebrauch der Schusswaffe deutscher Soldaten etwa wird von der deutschen Staatsanwaltschaft auf ihre Rechtmäßigkeit hin untersucht.

Generalmajor Michael Flynn, Chef des Nachrichtendienstes der International Security Assistance Force (ISAF), gab im Dezember 2009 ein Briefing mit dem Titel: “State of the Insurgency: Trends, Absichten und Ziele.” Die Taliban hätten nicht nur das “Momentum” nach dem erfolgreichsten Jahr in ihrer Kampagne gegen ISAF und die Regierung in Kabul gewonnen, der Aufstand in Afghanistan kann sich auch auf unbestimmte Zeit selbst erhalten, so Flynn. Die Taliban hätten die erforderlichen Partner zur Unterstützung, und um eigene Kapazitäten zu stärken. Und das ist nicht alles, “Time is running out” für ISAF. Die regionale Instabilität nimmt rasch zu und wird immer schlimmer”, so der Bericht weiter. Im Bericht waren auch Improvised Explosive Devices (IED), auf deutsch, Unkonventionelle Spreng- oder Brandvorrichtungen (USBV) ein Thema. So hat die Anzahl der IED´s mit einem Gewicht über 25 Kilogramm dramatisch zugenommen. Der Versuch mit einer Low-Cost-Methode die Schutztechniken der ISAF zu überwinden. IED´s sind heute die Waffen der Wahl für die Taliban, wie früher die Stinger MANPADS für die Mudschaheddin. In zirka 85 Prozent aller IED´s wurden auf Ammoniumnitrat basierende Sprengstoffe gefunden. Da Ammoniumnitrat als Dünger weniger als fünf Prozent aller verwendeten Dünger in Afghanistan ausmacht, hätte ein Verbot also nur minimale Auswirkungen auf die Landwirtschaft. Pakistan gilt dabei als Hauptquelle für Ammoniumnitrat, gefolgt von China und dem Iran.
zum Briefing (als .ppt-Datei)

Nachtrag vom 26.01.2010
Karsai verbietet Düngemittel

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