
Schätzungen zufolge verfügt die iranische Marine heute über drei diesel-elektrische U-Boote der Kilo-Klasse aus russischer Produktion. Es gibt Berichte das sie den Islamic Revolutionary Guard Corps Navy unterstellt worden sind.
Der Iran hat seine Seestreitkräfte umstrukturiert um der Iranischen Revolutionsgarde im Falle eines Konflikts im Persischen Golf mehr operative Freiheit zu gewährleisten. Die reguläre iranische Marine (IRIN) habe ihr Operationsgebiet weiter in den Golf von Oman verlegt bekommen. Die Konzentration von schnellen Überwassereinheiten und Cruise Missiles entlang der Straße von Hormuz und dem Persischen Golf ermögliche den Marineverbänden der Iranischen Revolutionsgarde (Islamic Revolutionary Guard Corps Navy – IRGCN) eine mehrschichtige Strategie, so das US Office of Naval Intelligence in einer Studie. Die Revolutionsgarden haben im Laufe der Jahre nach und nach ihre Flotte und Fähigkeiten erweitert. Dies gelang durch die Einbeziehung chinesischer, koreanischer und italienischer Entwicklungen und Technologien, die sowohl militärischer als auch kommerzieller Art waren. Dem Bericht zufolge beabsichtige man auch “unbemannte” Marineschiffe zu entwickeln oder zu erwerben. Das IRGCN unterhält zur Zeit einige der schnellsten Kriegsschiffe im Persischen Golf, so die Studie. Die Beurteilung der maritmen Fähigkeiten des Iran kommt zu einer Zeit wachsender Spannungen zwischen der Islamischen Republik und der Weltgemeinschaft über die nuklearen Ambitionen des Landes, sowie steigenden Spannungen mit Nachbarländern wie Saudi Arabien.
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