Bericht – Support to High Intensity Operations

Die britischen Truppen in Afghanistan sollen um 500 auf 9500 Mann verstärkt werden. Bedingung sei jedoch, dass die Soldaten die notwendige Ausrüstung erhalten müssten, und das andere Nato-Verbündete ebenfalls ihr Truppenkontingent erhöhen, so der britische Premier Gordon Brown.

Die britischen Truppen in Afghanistan sollen um 500 auf 9500 Mann verstärkt werden. Bedingung sei jedoch, dass die Soldaten die notwendige Ausrüstung erhalten müssten, und das andere Nato-Verbündete ebenfalls ihr Truppenkontingent erhöhen, so der britische Premier Gordon Brown.


Die britischen Streitkräfte in Afghanistan leiden unter Ersatzteilmangel für gepanzerte Fahrzeuge, es fehlen Hubschrauber sowie weitere Ausrüstung, so der Public Accounts Committee Bericht vom 13. Oktober. Auch bei der Kraftstoffversorgung zeigten sich erhebliche Defizite. Auf dem wichtigsten britischen Militärstützpunkt Camp Bastion (Forward Operating Base, FOB), erreichte die Bevorratung im vergangenen Jahr ein “kritisch niedriges Niveau.” Im Juli 2008 reduzierte sich die Bevorratung im Camp auf nur noch 5 Prozent von den geforderten 80 Prozent, so der Bericht mit dem Titel “Support to High Intensity Operations.” Der einsatzbedingte Kraftstoffverbrauch war zeitweise 100 Prozent höher, als die zur Verfügung gestellten Quantitäten. Die Briten mussten Notfallpläne erlassen, die den Kauf von Kraftstoff bei lokalen afghanischen Unternehmen ermöglichten. Nur so konnten die fehlenden Lieferungen der NATO Auftragnehmer ergänzt werden. Weiter kritisiert der Ausschuss die Probleme bei der Bereitstellung von Ersatzteilen für die Einheiten im Einsatz.
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